Die Spitex entlastet die Spitäler in der Covid-Pandemie

Während der Covid-Pandemie entlastet die Spitex die Spitäler, indem sie Covid-Risikopersonen und -Infizierte zu Hause professionell versorgt, wenn es deren Gesundheitszustand zulässt.

Dank Pflege und Unterstützung durch die Spitex können Covid-Infizierte früher aus dem Spi-tal entlassen werden. Voraussetzung ist, dass der Krankheitsverlauf dieser Patienten weder eine 24-Stunden-Überwachung noch den Einsatz eines Beatmungsgerätes erfordert.
Die Spitäler können auch Nicht-Covid-Patienten früher entlassen, wenn diese Patienten zu Hause durch die Spitex versorgt werden. Dies erlaubt den Spitälern, Bettenkapazitäten für Covid-Patienten frei zu halten.
Zu Beginn der ersten Welle waren sich die Behörden der wichtigen Funktion der Spitex zur Entlastung der Spitäler teilweise nicht bewusst. «Inzwischen stellen wir einen vermehrten Einbezug der Spitex zur Pandemiebewältigung fest», erklärt Marianne Pfister, Geschäftsführerin von Spitex Schweiz. Die Pandemie zwingt die Leistungserbringer, die Zusammenarbeit in der Behandlungskette unbürokratisch zu verstärken, um die Pandemie gemeinsam zu be-kämpfen und die Betroffenen bestmöglich zu versorgen.
Auch in dieser zweiten Covid-Welle leisten die Spitexorganisationen von der Prävention über die pflegerische Versorgung inklusive Palliative Care bis zur Nachsorge von geschwächten Covid-Patienten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.
Für die Pflege und Betreuung von Covid-Patienten zu Hause stehen spezifisch geschulte Spitex-Fachpersonen im Einsatz. Sie kontrollieren den Krankheitsverlauf und können in Absprache mit dem Hausarzt die richtigen Massnahmen einleiten. Die Fachpersonen achten darauf, dass die Klienten die Hygienemassnahmen des BAG korrekt umsetzen, um sich und ihr Umfeld zu schützen. Sie sind wichtige Kontaktpersonen und bieten den Klienten durch die meist täglichen Besuche Sicherheit.

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